Rausch und Ekstase gehören zu den ältesten und zugleich umkämpftesten Erfahrungen der Menschheitsgeschichte. Das ist auch für Konsumierende von Psychedelika wie LSD oder Psilocybin von unmittelbarer Relevanz. Racha Kirakosian zeichnet in "Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase" ein vielschichtiges Panorama ekstatischer Erfahrungen von der Antike bis zur Gegenwart und zeigt, wie deren Deutung stets von politischer Macht, Geschlecht und Kultur abhängt. Wir empfehlen das Buch allen, die ihren Rausch auch historisch und kulturwissenschaftlich verstehen wollen.
Eine Buch-Rezension über Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase (2024) von Martin Banweg

Die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Rezension lauten:
- Ekstase ist kulturabhängig: Was wir unter Ekstase oder Rausch verstehen und ob wir dem eine positive, negative oder religiöse Bedeutung beimessen, hängt direkt von politischen, religiösen, geschlechtlichen und ökonomischen Kontexten ab.
- Von Antike bis Mystik: Seit der Antike (Platons vier Formen des Wahns) bis ins mittelalterliche Christentum galten ekstatische Visionen oft als Vehikel zu göttlicher Erkenntnis – bis die Sorge vor dämonischer Eingebung oder Ketzerei die Skepsis schürte.
- Set & Setting im Mittelalter: Am Beispiel der Mystikerin Christina von Hane und möglicher Mutterkornvergiftungen (Ergotamin/LSD-Vorläufer) zeigt sich: Rauschmittel liefern zwar den Anstoß, aber erst soziale Verhältnisse und Diskurse formen die Gestalt der Visionen.
- Säkularisierung und Missbrauch: In der Moderne trat an die Stelle religiöser Ekstase der Rausch im Fußballstadion, bei Raves oder in politischen Massenbewegungen (wie dem Nationalsozialismus), wo Ekstase die moralische Urteilskraft überdecken kann.
- Gefahr der Stigmatisierung: Ekstase wurde historisch oft als „weiblich“ abgewertet und mit Hysterie oder Hexerei assoziiert. Zugleich vereinnahmt der Kapitalismus heute den „Flow“ als Optimierungsinstrument zur Produktivitätssteigerung.
Fazit: Ein geschichtswissenschaftlich fundiertes und faszinierendes Werk, das allen Psychonauten und Kulturinteressierten zeigt, wie tief verwurzelt und umkämpft die Deutung von Rausch und Ekstase in unserer Geschichte ist.
☝🏻 Disclaimer: Bitte beachte unbedingt unsere Risikohinweise.
Kaum jemand würde widersprechen, wenn man behauptet, dass ein Trip, also die Wirkung psychedelischer Substanzen wie LSD, Psilocybin oder MDMA eine ekstatische Erfahrung ist. Die Ekstase gehört zu Psychedelika wie die Nässe zum Regen. Aber was heißt das eigentlich, Ekstase? Der griechische Begriff Ekstasis setzt sich zusammen aus ek (aus/heraus) und histanai (stehen): Man steht außer sich; tritt aus sich heraus. Und so bekannt das Phänomen ist, unbegreifbar ist es doch. „Ekstase – das habe ich bei diesem Unternehmen gelernt – ist nicht nachprüfbar“, beschreibt Racha Kirakosian die Erfahrung ihrer intellektuellen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Ekstase.
Kirakosian beleuchtet in "Berauscht der Sinne beraubt. Eine Geschichte der Ekstase" episoden- und anekdotenhaft, welche Bedeutung der Ekstase in verschiedenen Kulturen und Epochen zugeschrieben wird. Sie schreibt allerdings nicht die Geschichte der Ekstase, sondern eine, oder besser, eine Vielzahl von Geschichten der historischen und aktuellen Auseinandersetzung mit der Ekstase. Das liegt nicht nur daran, dass ekstatische Momente wahrscheinlich in den meisten, wenn nicht allen Kulturen und Zeiten der Menschheitsgeschichte beobachtet werden konnten bzw. können. Der Begriff der Ekstase ist selbst viel zu schillernd: Was wir unter Ekstase oder unter einem Rausch verstehen, und ob wir dem eine positive, negative oder eine dritte, völlig andere Bedeutung beimessen, ist, und das zeigt Kirakosian, schlicht abhängig von unseren politischen, religiösen, geschlechtlichen und auch ökonomischen Kontexten. Es kommt drauf an! Auch wenn dem Buch damit ein wenig eine These oder ein Argument fehlt, ist "Berauscht der Sinne beraubt" eine spannende Collage über die Ekstase, die in ihren essayistischen Episoden neue Seiten der Ekstase aufdeckt und alte neu beleuchtet.
Rausch und Ekstase: Fünf Dimensionen einer Geschichte
Kirakosian widmet sich in fünf großen Kapiteln unterschiedlichen Dimensionen der Geschichte der Ekstase: den Visionen und dem Flow, der Ekstase durch körperlichen Schmerz, der sozialen Konstruktion der ekstatischen Frau, dem ekstatischen Tanz und zuletzt der Ekstase in der Menschenmasse. Dabei stellt sie dar, wie Rausch und Ekstase in verschiedenen Epochen und Kulturen nicht einfach bloß erlebt wurden, sondern regelrecht umkämpft waren: Ist die Ekstase ein Mittel der Erkenntnis oder bloßer Wahnsinn; Gottesnähe oder Sünde; Befreiung oder Gefahr für die Sittlichkeit?
Von der Antike bis heute: Ist ekstatischer Rausch Göttlichkeit oder Wahnsinn?
Von der Antike bis zum Mittelalter diskutierten Gelehrte, ob und unter welchen Umständen der Rausch, das Außersichsein, nicht ein Vehikel zu höherer Erfahrung sei. Bereits Platon diskutiert vier verschiedene Formen des Wahns (mania), die allesamt nicht bloß nicht negativ, sondern sogar dezidiert positiv sind, und bei Philon von Alexandria war der Wahnsinn überhaupt die Voraussetzung dafür, dass man mit dem Göttlichen in Berührung kommt. Auch im frühen Christentum, von Paulus bis zu Meister Eckhart, sind Visionen und Wahn Ausdruck göttlicher Erkenntnis. Nicht ganz zu Unrecht machte sich aber im mittelalterlichen Christentum eine gewisse Skepsis breit: Wie lassen sich göttliche Visionen von dämonischen Eingebungen – oder bloßem Schlafmangel – unterscheiden? Und auch in der heutigen Zeit, in der selbst viele ausgewiesene Psychonauten Menschen mit ‚göttlichen Visionen‘ an einen guten Psychiater verweisen würden, stellt sich die Frage: Woran hängt sie eigentlich, die Legitimität der Ekstase? Und was ist Ekstase eigentlich?
Kirakosian hält sich grundsätzlich mit eigenen Charakterisierungen der Ekstase zurück, hebt aber doch zwei wesentliche Momente hervor: In der ekstatischen Erfahrung ist die zeitliche Linearität aufgehoben und das Ego tritt zurück (oder löst sich gar auf). An diesen beiden Momenten können sich ganz unterschiedliche Bedeutungen heften: die unio mystica mit Gott ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl mit anderen Fanatikern (abgekürzt zu „Fans“) beim Fußballderby.
Kirakosian interessiert aber weniger, was die Ekstase ist, sondern, was die Menschen in ihr sehen – und zwar auch die, die gerade nicht ekstatisch sind. Und das war und ist ziemlich umstritten. Da Kirakosian im Fach der Mediävistik zu Hause ist, ist es nicht verwunderlich, dass dabei ein besonderer Fokus auf den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kämpfen um die Deutungshoheit des Rausches liegt.
Fallstudie: Christina von Hane – Mystik und Mutterkorn im Mittelalter
Besonders eindrücklich sind die Kapitel, die sich der Geschichte der Christina von Hane widmen. Christina von Hane, die im 13. Jahrhundert lebte und über die nur wenige Schriften überliefert sind, war eine visionäre Mystikerin. Sie erlebte von ihrer frühen Kindheit an Visionen, die in ihrer späteren Jugend erneut aufflammten. Sie führten sie durch einen, so jedenfalls die Überlieferung, dreistufigen Leidensweg: Auf der ersten versucht sie, ihre ihrer Meinung nach sündhaften Wünsche (vorwiegend die der Lust), mit teilweise äußerst brutalen Mitteln der Selbstkasteiung, abzutöten. Darauf erscheint ihr der leidende Christus, und sie beginnt, auf der zweiten Stufe des Leidens, mit dieser Vision buchstäblich mitzuleiden: Sie ruft sich immer wieder die Passion Christi (wer nicht auf eine Vision warten möchte, kann hier auch auf den Film zurückgreifen) vor Augen und versinkt kraftlos in einem meditativen Zustand. Auf der dritten Stufe schließlich tauscht sie ihr Leiden bei Gott ein und verkürzt die Zeit von gut 23.000 Seelen im Fegefeuer. Es kommt dabei überhaupt nicht darauf an, ob man es glaubt oder nicht (ich persönlich: wohl eher nicht), entscheidend ist, dass Christina von Hanes Visionen ihrem Leiden und Martyrium eine religiöse Legitimität verliehen.
Es wurde und wird bisweilen vermutet, dass Christina von Hanes Visionen durch eine Vergiftung des Mutterkorns ausgelöst sein könnte. Könnte sie, unwillentlich, Ergotamin, einem Vorläufer von LSD, zu sich genommen haben? Das sog. Antoniusfeuer und seine Erscheinungen, neben Visionen auch diverse körperliche Krankheiten, waren im Mittelalter durchaus bekannt.
Kirakosian betont allerdings durchweg, dass Drogen und Rauschmittel, ebenso wie die mögliche Mutterkornvergiftung im Fall der Christina von Hane, in erster Linie nur Mittel zur Erlangung eines Rausches sind. Sie können mehr oder weniger interessante Hinweise auf das Zustandekommen von Visionen liefern. Sie können aber nicht erklären, warum die Visionen bestimmte Formen (und nicht andere) annehmen, und warum sie manchmal als legitimer Ausdruck von Erkenntnis und manchmal als bloßer Wahnsinn gerahmt werden. Entscheidend ist, betont Kirakosian, in welche sozialen Verhältnisse und Diskurse dieser Rausch eingebettet ist.
Säkularisierung des Rausches: Von religiöser Ekstase zu Rave und politischer Masse
In Mitteleuropa vollzog sich, etwas zugespitzt, eine Säkularisierung der Ekstase: An die Stelle der religiösen Ekstase traten beispielsweise Massenveranstaltungen wie Sportevents oder Raves, in denen der Einzelne in der körperlichen Nähe zu anderen Menschen und der Synchronität ihrer Bewegungen aufgeht. Kirakosian beschreibt, dass sich am Phänomen Ekstase als solchem gar nicht allzu viel geändert hat, dass ihm aber nun auch ganz andere Bedeutungen zugeschrieben werden.
So zeigt sich an den modernen Ausformungen der Ekstase auch ihr bedrohliches Potential: Die Ekstase in politischen Bewegungen wie dem Nationalsozialismus oder dem MAGA-Nationalismus zeigen, dass der Jubel und der Rausch die Menschen anfällig macht für Instrumentalisierungen. Die Rauscherfahrung überdeckt die moralische und politische Urteilskraft. Gleichwohl mahnt Kirakosian, dass die Ekstase auch hier nicht ursächlich erklärt, warum Menschen faschistischen und ähnlichen Ideologien verfallen; dass der Rausch die Menschen auch nicht aus ihrer Verantwortung entlässt!
Der Rausch ist nichtsdestotrotz ein bedeutsamer politischer Faktor, und muss auch von Menschen, die der Ekstase gegenüber aufgeschlossen sind, kritisch reflektiert werden. (Beinahe zu) kurz erwähnt Kirakosian auch die Indienstnahme des Rauschs für die kapitalistische Verwertung: Der Flow, auch eine Ekstase, der etwa durch Medikamente wie Methylphenidat angeregt wird, steigert die Produktivität (nicht bloß) neurodivergenter Menschen in einer Welt, die immer weniger Platz für sie hat. Flow Coaches verkaufen in Seminaren Flow, eigentlich eine kreative Ekstase, als erlernbare Strategie, um damit noch leistungsfähiger zu werden.
Hexenverfolgung und Hysterie: Die Abwertung weiblicher Ekstasen
Auch aus einer anderen Richtung droht eine Gefahr: die der Stigmatisierung der Ekstase. Nicht erst mit Beginn der neuzeitlichen Aufklärung beginnt eine Abwertung ekstatischer Erfahrungen (die, das wissen wir ohnehin, in der Prohibition bestimmter Rauschmittel fortlebt!). Kirakosian beschreibt in einem ganzen Kapitel ausführlich, dass Ekstase und Rausch insbesondere im europäischen Mittelalter als weibliche – und damit: minderwertige, irrationale, krankhafte – Erfahrungen gelabelt wurden. Die Abwertung der Ekstase ging einher mit der Abwertung der Frau, auf die man(n) eine vermeintliche sexuelle Verkrampfung, höhere Impulsivität und Affektivität, eine stärkere ‘Nähe zur Natur‘ und ähnliche Eigenschaften projizierte. Besonders drastisch äußerte sich dies während Inquisition und Hexenverfolgung: Nicht nur der Dominikaner Heinrich Kramer verwob in seinem Hexenhammer, der wichtigsten Anleitung zur Identifikation vermeintlicher Hexen im 15. Jahrhundert, sexistische Ressentiments und religiöse Verfolgungswut zu einer buchstäblichen Dämonisierung der Frau. Die Idee einer spezifisch weiblichen Geisteskrankheit, der sog. Hysterie, lebte in medizinischen Fachkreisen bis ins frühe 20. Jahrhundert fort.
Ein Wermutstropfen ist das gelegentliche Abwatschen von Theorien und ihren Vertretern, denen Kirakosian kritisch gegenübersteht. Dies gilt gewiss nicht für alle kritischen Ausführungen in dem Buch: Die Kritik an dem Jungianischen Psychoanalytiker Wilhelm Laiblin, der in den 1960er Jahren versuchte, die Begeisterung für den Nationalsozialismus als einen Rausch zu charakterisieren, in dem die Deutschen gewissermaßen schuldunfähig waren, ist bspw. mehr als nur berechtigt! Gleichwohl wird die Psychoanalyse generell und häufiger in dem Buch unter Verdacht gestellt, Menschen aus ihrer Verantwortung zu nehmen (man könnte übrigens kritisch dagegen fragen, ob das Konzept der Schuldfähigkeit nicht seinerseits eine sehr juristische und eurozentrische Konstruktion sei). Hier konstruiert Kirakosian manchmal Strohmänner (seltener Strohfrauen), bspw. wenn sie Nietzsches Herrschaftskritik zu einer prinzipiellen Abwertung der Schmerz-Ekstase-Erfahrung umdeutet, oder gegen ein „hegelianische[s] Gut-schlecht-Schema“ argumentiert – das es so bei Hegel gar nicht gibt. Solche Seitenhiebe, teilweise bloß in Nebensätzen, trüben leider ein wenig das ansonsten sehr differenzierte Bild, das Kirakosian von der Ekstase zeichnet. Allerdings verweist Kirakosian in den meisten Fällen in Fußnoten auf die von ihr kritisierten Stellen, sodass man sich ggf. ein eigenes Bild machen kann.
Fazit: „Berauscht der Sinne beraubt“ lohnt sich für Psychonauten und kulturell Interessierte
Nichtsdestotrotz kann Kirakosians Berauscht der Sinne beraubt Freunden der Psychonautik und Psychedelika sehr ans Herz gelegt werden: Ekstase und Rausch sind nicht bloß (ur-)alte Phänomene, sondern immer schon in ihrer Deutung umkämpft. Den wenigsten dürfte bewusst sein, wie zahlreich und vielfältig diese Deutungskämpfe sind und waren. Auch in dieser Buchrezension konnte nur ein kleiner Bruchteil überhaupt benannt werden: Von den Tänzen der Shaker und der Sufis über die Love Parade bis hin zum Amphetamin der Nazis (hier verweist sie auch auf die Arbeiten Norman Ohlers), zeichnet Kirakosian ein faszinierendes, vielschichtiges Bild der Ekstase. Es ist ein großes Verdienst, sich an diesen schwierigen Stoff – no pun intended – herangewagt zu haben und damit einem breiten Publikum einen geschichtswissenschaftlich geleiteten Einblick in das Phänomen der Ekstase geben zu können.
Die hier beschriebenen Inhalte dienen ausschließlich der theoretischen, philosophischen und zeithistorischen Aufklärung und stellen keine Anleitung oder Empfehlung zum Konsum von psychedelischen Substanzen dar. Jeder Konsum von psychoaktiven Substanzen, egal ob legaler oder illegaler Art, birgt Risiken. Personen, die noch nicht volljährig sind oder bei denen eine psychische Erkrankung besteht bzw. ein Verdacht auf eine solche vorliegt, wird ausdrücklich vom Konsum von Psychedelika abgeraten.
Die hier geschilderten Erlebnisse sind subjektive Erfahrungsberichte. Sie erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und wollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema eine Bewusstseinskultur anregen. Hierzu gehört insbesondere auch die eingehende Beschäftigung mit weiteren Quellen (z. B. anderen Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Studien), den Risiken und der Rechtslage im eigenen Land. Die Darstellung auf diesem Blog erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, kann jedoch eine eigene kritische Auseinandersetzung mit dem Thema nicht ersetzen, sondern nur einen Beitrag dazu leisten, sich ein möglichst vollständiges Bild zu machen.
Unüberlegter und unbeaufsichtigter Konsum sowie Missbrauch zu bloßen Rauschzwecken ist gefährlich und entspricht nicht unserer Überzeugung. Wir positionieren uns als Bestandteil der Bewusstseinskultur und appellieren an die Eigenverantwortlichkeit aller Interessierten sowie daran, die landesspezifischen Gesetze über den Umgang mit psychoaktiven Substanzen (z. B. BtMG in Deutschland, BetmG in der Schweiz, SMG in Österreich) einzuhalten.
Wir nehmen explizit keinen Bezug auf Forschungschemikalien wie ALD-52, 1P-LSD, 1cP-LSD, MIPLA, 1V-LSD, 1D-LSD, 1T-LSD, 1S-LSD, die es generell gibt oder 1Fe-LSD oder 1BP-LSD in unserem Shop, da diese nicht für den menschlichen Konsum bestimmt sind.



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