Artsy Shot: Engaged to Aliveness (© Ljubomir Trajkovski)
Ein Beitrag von Kate
Executive Summary
Psilocybin-Pilze sind kein Party-Upgrade. Sie sind ein Verstärker – für das, was ohnehin schon in Dir lebt. Pilze können warm und schön sein, verbunden und heilend. Sie sind aber auch sehr ehrlich, sehr direkt – sie zeigen uns auch das, was wir womöglich nicht sehen woll(t)en. Genau deshalb lohnt es sich, nicht einfach reinzustolpern, sondern vorbereitet anzukommen: mit einem guten Set, einem sicheren Setting, einer passenden Dosis, einer klaren Intention – und genug Raum danach, damit das Erlebte nicht verpufft. Schnall Dich an für unsere Rundum-sorglos-Anleitung für Zauberpilze (– nein wir reden wir nicht von 4-PrO-MET).
Ein Text für Menschen, die womöglich noch nie Pilze genommen haben – und für alle, die sich daran erinnern wollen, wie man eine Reise achtsam antritt. Ein Text der verstehen lässt, was Pilze-Reisen von LSD-Reisen und deren Wirkung unterscheidet.
☝🏻 Disclaimer: Bitte beachte unbedingt unsere Risikohinweise. Wir beziehen uns bei den Beschreibung ausschließlich nicht auf das neuerdings bei uns im Shop erhältliche 4-PrO-MET.
Was sind „Magic Mushrooms“ eigentlich?
Wenn Menschen von „Pilzen“ sprechen, meinen sie in der Regel Pilze, die Psilocybin enthalten. Im Körper wird daraus Psilocin, und das ist der Teil, der die Wahrnehmung, Emotionen und das Innenleben so spürbar verändert. Pilze gehören zu den klassischen Psychedelika – und obwohl sie in vielen Kulturen seit sehr langer Zeit eine Rolle spielen, sind sie für moderne Menschen oft Neuland. Nicht, weil wir zu wenig Informationen hätten, sondern weil viele Informationen entweder Panikmache sind oder Romantisierung.
Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen: Pilze sind weder Teufelszeug noch „gar nicht so wild“. Sie sind einfach… machtvoll – wie wir finden sogar heilig. Und solche machtvollen und heiligen Dinge will und soll man bewusst anfassen.
Warum Pilze?
Die Motive sind ähnlich wie bei LSD: Neugier, Spaß, Verbindung, persönliches Wachstum. Unser Lieblingsgrund bleibt aber derselbe: Selbsterkenntnis, die nicht nur im Kopf stattfindet, sondern im ganzen System. Pilze können Dich bei folgenden Dingen unterstützen:
- emotionalem Aufräumen (Trauer, Angst, Wut – endlich mal ehrlich fühlen)
- Muster erkennen (Beziehungen, Selbstbild, Abwehrmechanismen)
- Verbindung (zu Dir, zur Natur, zum Leben)
- Perspektivwechseln, die nicht nur „verstanden“, sondern verkörpert werden
Aber: Wenn Du gerade eigentlich nur fliehen willst – vor Stress, vor Schmerz, vor Verantwortung – dann werden Pilze sehr oft zu dem einen (Dich sehr liebenden) Freund, der radikal ehrlich sagt: „Schön, dass Du da bist. Wir reden jetzt!“
Wie fühlen sich Pilze an?
Viele Menschen erleben Psilocybin als emotionaler und körpernäher als LSD. Weniger „kristallklarer Sci-Fi-Trip“, mehr „Wald und Wahrheit“. Musik kann Dich tragen wie eine Decke – oder plötzlich zu intensiv sein. Farben wirken satter, Dinge scheinen zu „atmen“, Gedanken werden eher spiralförmig als linear. Und oft ist da diese besondere Art von Bedeutung: Als würde das Leben kurz lauter sprechen als sonst.
Wichtig zu wissen: Pilze haben bei vielen Menschen mehr „Bodyload“ als LSD. Das kann heißen: Übelkeit, Gähnen, Zittern, Wärme/Kälte, ein seltsames Kribbeln im Körper. Nichts davon muss passieren – aber wenn es passiert, ist es meist nicht „ein Zeichen, dass etwas falsch läuft“, sondern eher Teil des Übergangs. Wir empfehlen dies eher als Kollaboration zwischen Körper und Geistes zu sehen, beide arbeiten zusammen um Dir zu helfen – darauf darfst Du vertrauen!
Wenn Du nur eine einzige Erwartung mitnehmen willst, dann diese: Pilze verstärken. Und sie verstärken nicht nur das „Schöne“, sondern das Echte.
☝🏻 Disclaimer: Wir raten Dir dezidiert davon ab, illegale Substanzen zu konsumieren und/oder das Gesetz zu brechen. Solltest Du Dich trotzdem dafür entscheiden, solltest Du Dir davor auf jeden Fall unseren verschollenen Psychedelika-Beipackzettel durchlesen.
Phasen einer Pilz-Reise (der Waldpfad statt Flugplan)
👽 Die Phasen: Weil das natürlich eine der ersten Fragen ist, die man ein:e erfahrene:n Psychonaut:in fragt, haben wir einen eigenen Blog-Beitrag verfasst, der die Phasen eines psychedelischen (LSD-)Trips beleuchtet. Aus diesem Grund, fassen wir uns hier etwas kürzer. Du kannst davon ausgehen, dass die Phasen sich ähnlich anfühlen und in der Zeit einfach grob halbiert so lange andauern.
Auch wenn jeder Trip einzigartig ist, gibt es über jegliche psychedelischen Trips diverse Phasen die alle Reisende durchlaufen. In diesem Abschnitt versuchen wir sie grob zu beleuchten. Pilz-Trips sind im Vergleich zu LSD meistens kürzer und kompakter. Das kann sich angenehmer anfühlen – oder intensiver auf engerem Raum. Viele Pilz-Zauberreisen lassen sich grob in fünf Abschnitte einteilen:
1) Ankommen am Waldrand (ca. 20–60 Minuten)
Du bist noch „Du“, aber Du merkst, dass etwas losgeht. Manche werden nervös, weil da plötzlich dieses leise Gefühl auftaucht: „Okay… jetzt passiert gleich was.“ Der Körper meldet sich manchmal zuerst: flau im Magen, Gänsehaut, warm/kalt, schwer/leicht. Hier hilft das Einfachste am meisten: atmen, langsam werden, nichts erzwingen. Wenn Übelkeit auftaucht, ist das oft nur ein kurzes Tor, kein Abgrund.
2) Der Pfad wird schmal (60–120 Minuten)
Jetzt wird’s eindeutig. Wahrnehmung wird dichter, Gefühle werden präsenter, und normale „Alltagsfunktionen“ fühlen sich plötzlich… laut an. Viele Menschen wollen sich hinlegen, Augen schließen, Musik an. Das ist kein „Aufgeben“, das ist oft genau die klügste Entscheidung: Du hörst auf, gegen die Veränderung anzukämpfen.
3) Der Kern des Waldes (Peak, ca. 2–4 Stunden nach Einnahme)
Hier passiert das, wofür Menschen Pilze nehmen – und wovor sie Respekt haben. Emotionen können groß sein: Liebe, Dankbarkeit, Trauer, Angst, Staunen. Innere Bilder, Erinnerungen oder Einsichten können sich zeigen, manchmal zart, manchmal direkt.
Der wichtigste Merksatz für diese Phase ist selten ein kluger Gedanke, sondern eher ein körperliches „Ja“: zulassen, hinlegen, weich werden. Widerstand macht es eng. Hingabe macht Raum.
4) Lichtung & Rückweg (ca. 4–6 Stunden)
Du merkst, dass Du wieder mehr Sprache bekommst. Du kannst sortieren. Du kannst notieren. Du kannst – wenn du willst – vorsichtig darüber sprechen. Das ist oft die Phase, in der man plötzlich ganz klar erkennt: „Ah. Darum ging’s.“ Und manchmal auch: „Okay… das muss ich erstmal verdauen.“ Beides ist gleichermaßen gut.
5) Afterglow (Rest des Tages oder vielleicht auch Rest der Woche)
Viele spüren danach eine besondere Offenheit – weichere Kanten, mehr Dankbarkeit, mehr Sensibilität. Manchmal kommt aber auch Müdigkeit, Reizbarkeit oder das Bedürfnis nach Rückzug. Auch das gehört dazu. Pilze sind vielleicht kurz – aber nicht unbedingt „klein“.
Sind Pilze sicher? (Safer Use für Pilze – nicht für 4-PrO-MET)
Wenn wir im Psychedelika Club von Safer Use sprechen, meinen wir nicht „Regeln, die Spaß verderben“. Wir meinen: Wie machst Du es so, dass Du Dich in der Erfahrung sicher genug fühlst, damit Du überhaupt loslassen kannst. Dafür gibt es fünf Bausteine, die sich bewährt haben. Nicht, weil sie fancy sind, sondern weil sie funktionieren.
1) Intention: Kompass, kein Vertrag
Eine Intention ist keine Zauberformel. Sie ist eher eine Richtung. Ein Satz, den Du dem System gibst, damit es weiß, wofür Du da bist. Das kann eine Frage sein („Was vermeide ich?“), oder etwas Weiches („Ich möchte mich wieder spüren“). Der Trick ist: Setze sie – aber halte sie nicht krampfhaft fest. Du bestimmst die Richtung. Die Reise und die Spirits der Pilze bestimmen den Weg – sie wissen, wofür Du bereit bist.
2) Set: Dein inneres Wetter
Pilze sind ehrliche Meteorologen. Wenn in Dir gerade Sturm ist, zeigen sie Dir den Sturm. Wenn in Dir Ruhe ist, zeigen sie Dir Ruhe – und manchmal auch die Traurigkeit darunter, die du sonst übertönst.
Ein kurzer Check vorab reicht oft:
- Bin ich stabil genug für Überraschungen?
- Bin ich gerade in einem akuten Stress-/Krisenmodus?
- Habe ich gerade wirklich Kapazität?
Wenn Du merkst, dass Du unbedingt verreisen willst, obwohl alles in Dir müde und sich nach Ruhe sehnt, stell Dir sanft die Frage: Muss ich wirklich jetzt auf Reise gehen? Ist dieses „Müssen“ vielleicht auch eine Form von Vermeidung? Kannst Du drauf vertrauen, dass der „richtige“ Zeitpunkt kommen wird?
3) Setting: Dein Nest
Die beste Dosis bringt Dir nichts, wenn Dein Umfeld Dich nervös macht. Pilze mögen Sicherheit. Warm, ruhig, keine Termine, keine fremden Menschen, keine potenziellen Unterbrechungen.
Wenn du etwas auf einen Blick willst, hier die Minimal-Setting-Formel:
-
- ein sicherer Raum, in dem Du nicht gestört wirst
- Wasser & leichtes Essen griffbereit
- Decke, bequeme Liegefläche
- Musik vorher vorbereitet
- Handy weg (oder im Flugmodus + Notfallkontakt auf Abruf bereit)
4) Tripsitter: beim ersten Mal bitte wirklich
Beim ersten Mal nicht alleine zu trippen ist keine Spaßbremse, sondern ein Sicherheitsnetz. Eine gute Tripsitter-Person ist ruhig, vertraut, nicht wertend, nicht übergriffig. Sie „macht“ nichts – sie hält den Raum, damit Du Dich fallen lassen kannst, ohne Angst zu haben, dass Du „funktionieren“ musst.
5) Integration: sonst bleibt’s ein Film
Viele Menschen verlieren den Wert ihrer Reise nicht im Trip, sondern danach – weil sie am nächsten Tag direkt wieder in den Alltag springen, als wäre nichts gewesen.
Wenn Du möchtest, dass das Erlebte Dich wirklich verändert, gib ihm Raum: Schlaf, Ruhe, Journaling, ein Gespräch mit einer vertrauten Person, Spaziergänge. Und dann: ein kleiner, konkreter Schritt im echten Leben. Nicht zehn. Einer reicht. Der nächste ergibt sich dann womöglich von ganz alleine.
Dosierung von Psilocybin-Pilzen (nicht von 4-PrO-MET)
Orientierung statt Mutprobe: Pilze unterscheiden sich von LSD nicht nur in der Wirkung, sondern auch in der Art, wie Dosierungen wahrgenommen werden. Während LSD extrem präzise dosiert wird, bewegen sich Pilzdosen in einem deutlich gröberen Rahmen – was sie nicht ungefährlicher, sondern eher „fehleranfälliger“ macht.
Hinzu kommt:
- Pilze variieren stark in ihrer Potenz
- Körpergewicht ist weniger entscheidend als Sensibilität
- mentale Offenheit und Tagesform spielen eine enorme Rolle
Deshalb gilt hier mehr denn je: weniger ist oft klüger als mehr.
Grobe Dosierungsbereiche (getrocknete Pilze)
0,1 – 0,3 g | Microdosing
Subtil, oft kaum bewusst psychedelisch. Leichte Stimmungsaufhellung, erhöhte Wahrnehmung, etwas mehr Präsenz. Kein Trip, keine veränderte Realität.
0,3 – 0,8 g | Minidosing
Bei sensiblen Menschen kann hier bereits eine spürbare Veränderung einsetzen: leichte emotionale Öffnung, verstärkte Musik- und Naturwahrnehmung, sanfte Körperempfindungen. Noch gut alltagstauglich, aber nicht mehr „neutral“.
1,0 – 1,5 g | Low Dose / Threshold
Ab hier beginnt für viele das eigentliche psychedelische Erleben. Gedanken werden freier, Emotionen intensiver, Wahrnehmung verändert sich klar erkennbar. Für sensible oder sehr offene Menschen kann das bereits vollwertig sein.
2,0 – 2,5 g | Moderate Dosis
Deutliche Reise. Emotionale Tiefe, innere Bilder, verändertes Zeitgefühl. Nicht mehr gut „nebenbei“. Hier sollten Set, Setting und idealerweise ein Tripsitter stimmen.
3,0 g+ | Hohe Dosis
Stark introspektiv, potenziell überwältigend. Kontrollverlust kann auftreten, ebenso sehr intensive emotionale Prozesse. Für Anfänger:innen in der Regel nicht empfehlenswert.
Wichtig: Es gibt keinen Preis für hohe Zahlen. Die tiefsten Erfahrungen passieren oft nicht bei der höchsten, sondern beim tiefsten Vertrauen und Loslassen.
Nachzudosieren aus Ungeduld ist eine der häufigsten Fehlerquellen. Pilze kommen manchmal schleichend, manchmal in Wellen. Gib ihnen Zeit – mindestens 90 Minuten –, bevor du überhaupt darüber nachdenkst, etwas zu verändern.
Was Du lieber lässt (damit es nicht unnötig kompliziert wird)
Es gibt Dinge, die Pilz-Reisen regelmäßig unnötig schwer machen. Nicht immer, aber oft genug, dass es sich lohnt, sie zu vermeiden:
-
Mischkonsum beim ersten Mal, vor allem Cannabis, Alkohol oder Stimulanzien
-
Öffentlichkeit / neue Leute, weil soziale Interaktion auf Psychedelika schnell überfordernd wird
-
Internet, Social Media, endloses Chatten, weil es Dich in komische Schleifen ziehen kann
-
Ungeduldiges Nachdosieren, weil Pilze manchmal in Wellen kommen
-
„Durchziehen“, wenn Du eigentlich weich werden solltest bzw. darfst
Risiken & Kontraindikationen von Pilzen (nicht von 4-PrO-MET)
Körperlich gelten Pilze für viele Menschen als relativ wenig toxisch. Die größeren Risiken sind meist psychisch oder entstehen durch schlechte Umstände. Das ist keine Panikmache, sondern ein Hinweis darauf, wo Du wirklich aufpassen solltest.
Kurzfristig können auftreten: Übelkeit, Kreislauf-Themen, Zittern, Angstwellen, Verwirrung, Überforderung. Langfristige Probleme sind selten, aber möglich – vor allem, wenn jemand psychisch vulnerabel ist oder sich regelmäßig in sehr intensive Erfahrungen stürzt, ohne zu integrieren.
Wirklich wichtig: Menschen mit persönlicher oder familiärer Vorgeschichte von Psychosen sollten sehr vorsichtig sein bzw. es lassen. Auch bei starken psychischen Krisen oder bestimmten Medikamenten (v. a. psychischer Medikation) können Wechselwirkungen und unvorhersehbare Effekte auftreten. Im Zweifel gilt: medizinisch/therapeutisch abklären, auch wenn’s nervt.
Pilze vs. LSD (und warum es keinen Gewinner gibt)
Viele wollen wissen: „Was ist besser?“ Ehrlich? Das ist wie zu fragen, ob Meer oder Berge besser sind. Kommt drauf an, wer Du bist, wo Du stehst, und was Dich gerade ruft. Wir lieben beides! Beides ruft – aber zu anderen Zeiten!
- Dauer & Form: Pilze sind oft kürzer und kompakter. LSD ist länger und „weiter“. Pilze können sich anfühlen wie ein dichter Waldgang, LSD eher wie ein extrem langer Flug mit vielen Si-Fi-Landschaften.
- Herz vs. Kopf: Viele erleben Pilze als emotionaler, erdiger, körpernäher. LSD wird oft als kognitiver, klarer, spielerischer beschrieben (nicht immer, aber häufig).
- Bodyload: Pilze bringen häufiger Magen/Körper-Themen mit. LSD empfinden manche als „cleaner“, dafür aber auch oft als anstrengend lang.
- Steuerbarkeit: Manche Menschen fühlen sich auf LSD mental „navigierbarer“. Pilze wirken öfter wie etwas, das eine eigene Richtung hat. Das kann wunderschön sein – oder herausfordernd, wenn sich schwer tut die Kontrolle abzugeben.
Und am Ende ist die vielleicht schönste Wahrheit: Du musst Dich nicht entscheiden, welcher Weg „richtig“ ist – richtig und falsch das ist nämlich ein von uns Menschen erfundenes Konzept, dass wir liebevoll wegwerfen dürfen. Du darfst lernen, welcher Weg jetzt gerade zu Dir passt und dem dann zu folgen.
🔬Acid 101: Unser wohl meist gelesener Artikel ist unsere LSD-Anleitung. Unglaublich toll geschrieben und umfasst wirklich alles, was Du vor einer psychedelischen Reise mit LSD wissen wollen würdest. Die Rendite des Zeitinvestment ist enorm, versprochen!
Mini-Checkliste (das absolute Minimum!)
Damit Du etwas Handfestes hast, zu dem Du am Tag vor der Reise zurückkehren kannst:
- Vorher: gut schlafen, Stress reduzieren, leichte Mahlzeit
- Während: sicherer Raum, Wasser, Decke, Musik, Handy weg
- Beim ersten Mal: Tripsitter und lieber weniger nehmen
- Danach: nächsten Tag(e) frei halten, schlafen, notieren, sprechen, integrieren
Beschaffungskriminalität – wo Pilze anschaffen?
Psilocybin-Pilze haben im deutschsprachigen Raum ein ähnliches Problem wie LSD: Sie sind kulturell weit verbreitet, historisch gut dokumentiert – und rechtlich trotzdem verboten. In Deutschland, Österreich und den meisten anderen europäischen Ländern gelten psilocybinhaltige Pilze als illegale Substanzen. Das betrifft nicht nur den Besitz und Verkauf, sondern auch den Anbau, selbst dann, wenn dieser ausschließlich für den Eigenbedarf gedacht ist.
Viele Menschen stolpern früher oder später über das Thema Selbstanbau. Rein faktisch ist das heute technisch kein Hexenwerk mehr, moralisch wird es oft als „harmlos“ eingeordnet – rechtlich bleibt es dennoch eine Straftat. Das ist wichtig, klar zu benennen, ohne Drama, aber ohne Schönreden.
Gleichzeitig entstehen weltweit immer mehr legale Alternativen, die strukturell mit Psilocybin verwandt sind und teils ähnliche Wirkprofile aufweisen. An dieser Stelle ist uns eine klare Abgrenzung wichtig: Unser 4-PrO-MET Microdosing, 4-PrO-MET Macrodosing, sowie unsere 4-PrO-MET-Drops werden ausdrücklich nicht für den menschlichen Konsum angeboten! Sie sind als Forschungschemikalien deklariert und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke bestimmt.
Outro
Pilze sind nicht dafür da, Dich zu beeindrucken. Sie sind eher dafür da, Dich erinnern zu lassen. An Dinge, die Du weißt, aber nicht (mehr) fühlst. An Dinge, die Du fühlst, aber nicht (mehr) zulässt. An die Wahrheit unter all dem Lärm, den wir so oft selbst verursachen.
Wenn Du sie nimmst, dann nicht, um „weit weg“ zu sein – sondern um näher dran zu sein. Und wenn Du dir dabei ein Geschenk machen willst, dann lass den Wunsch nach einer perfekten Reise los und lass Dich auf eine bewusste Reise ein. Dann wird sie folgendes sein: sicher genug, weich genug, ehrlich genug. Die Pilze dienen Dir als Allianz, darauf darfst Du vertrauen.
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