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Der Psychedelika-Club-Microdosing-Fahrplan

Titelbild des Blogbeitrags zum Mircodosing Fahrplans

Artsy Shot: Rising Slowly

Ein Beitrag von Alexander und Kate

 

Executive Summary

Wie nutzt man Microdosing für Veränderung? Wir wissen alle, dass Veränderung kein „Einmal-Ding“ ist – es erfordert oft Repetition, Reflexion und Hingabe. Wenn man daher Microdosing einsetzen möchte, um sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, dann wird ein einziges Mal wahrscheinlich nicht ausreichen. Es empfiehlt sich, dafür eine geraume Zeit (z.B. vier Wochen) einzuplanen und das Thema Schritt für Schritt, Microdose für Microdose anzugehen. Damit man den Faden nicht verliert und sicher am Ziel (der gewünschten Veränderung) ankommt, hilft oft ein Plan. In diesem Fall der Psychedelika Club Microdosing-Fahrplan.

 

Ist man erstmal im Micro-Kosmos der Psychedelika angekommen, weiß man oft gar nicht, wo man anfangen soll. Wenn einen nicht direkt eine große psychedelische Reise ruft, dann ist eine Herangehens­weise in Micro-Schritten definitiv eine gute Idee – wo wir nun beim Thema Microdosing angekommen wären. Microdosing hat in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit (endlich) wieder an Interesse gewonnen – im Silicon Valley ist es seit geraumer Zeit schon salonfähig. Hier zu Lande sind wir noch etwas hinterher. Bis das anders ist, können wir aber selbst die Veränderung sein, die wir uns von der Welt so sehr wünschen.

Die Menschen in unserem Freundeskreis und wir im Team sind große Fans – wobei jeder Microdosing ganz unterschiedlich nutzt: für mehr Fokus bei Projekten, um Gefühle besser zuzulassen oder einfach um sich rundum wohler in sich selbst zu fühlen. Wenn Du mehr über die Basics des Microdosing wissen möchtest, dann schau doch gerne mal unter unserem Menü-Punkt Microdosing vorbei – dort findest Du wirklich alles, was Du zum Thema wissen solltest. Im heutigen Blog-Beitrag fokussieren wir uns auf das „Doing“ und widmen uns damit besonders der Frage: „Wie oft des Guten?“. 

 

☝🏻 Disclaimer: Bitte beachte unbedingt unsere Risikohinweise.

 

Wie funktioniert Microdosing?

Microdosing ist eigentlich kinderleicht: Die wohl gängigste Dosis sind dabei 10 µg LSD. Man startet morgens (denn wir wissen, LSD wirkt seine 12+ Stunden) und beobacht sich einfach einen Tag lang. Wenn das Muster auf dem Teppich anfängt, sich zu bewegen, war die Dosis zu hoch; wenn man bis zum Schlafengehen am Abend gar nichts spürt, vermutlich zu niedrig. Im Idealfall sollte man den ganzen Tag über nichts merklich spüren, wenn man den Tag am Abend dann aber mental Revue passieren lässt und sich denkt: „Heute war ein guter Tag“*, dann hat man die für sich optimale Dosis gefunden. Für manche sind es womöglich auch nur 5 µg oder doch eher 15 µg – Du bist letztlich die Person, die das am besten erfühlen kann!

Soweit so gut. Doch nun stellt sich Dir wahrscheinlich direkt die nächste Frage: Wie oft darf ich nun von der „verbotenen Frucht“ naschen?

Der wohl bekannteste Microdosing-Fahrplan ist nach James Fadiman benannt („Fadiman Protocol“ bzw. „Fadiman-Fahrplan“), der als Großvater des Microdosing gilt. (Jim hat übrigens ein tolles Buch* zu Pychedelika im Allgemeinen geschrieben, dessen Lektüre wir hiermit jedem Leser ans Herz legen.) Beim Fadiman-Fahrplan, der auch als „10-3-Fahrplan“ bekannt ist, praktiziert man 30 Tage lang an jedem dritten Tag Microdosing, um so zwischen jeweils einem Tag unter Einfluss, einem Tag unter sogenanntem Afterglow (das positive Nachwirken von Psychedelika) und einem Tag unter Nüchternheit zu alternieren. Dieser Fahrplan, der in dieser oder ähnlicher Form mit leichten Modifikationen im Internet kursiert, hat sich in der Microdosing-Community als Best Practice etabliert. Kann man machen, in unseren Augen geht da aber noch mehr … Genau deshalb, haben wir im Team uns einen ganz eigenen Microdosing-Fahrplan überlegt:

 

Der Psychedelika Club Microdsoing-Fahrplan

Der Psychedelika-Club-Microdosing-Fahrplan funktioniert wie folgt: Sobald man seine optimale Microdosing-Dosis für sich bestimmt hat, konsumiert man sie zweimal unter der (Arbeits-)Woche, am Dienstag und Donnerstag. Der dritte Microdosing-Tag ist am Wochenende und kann sich flexibel eingeteilt werden – das besondere an unserem Fahrplan: die Option auf eine Minidosing-Erfahrung um das 4-Wochen-Experiment noch intensiver zu gestalten. Dies bedeutet, dass je nach Deinem privaten Zeitplan Du entweder am Samstag oder Sonntag ganz normal microdosed, oder wenn Du merkst, dass Du noch etwas tiefer in Deine Microdosing-Journey eintauchen willst, die Dosis einfach verdoppelst oder verdreifachst.


Ad für die Microdosing Journey, ein Online-Kurs für Microdosing.

 

Zu Veranschaulichung hier eine Tag-für-Tag-Zusammenfassung des Psychedelika Club Microdosing-Fahrplans, den wir soeben beschrieben haben:

Variante 1 („am Tag des Herrn sollen sie nüchtern bleiben“)

  • Montag: Nüchtern
  • Dienstag: Microdosing
  • Mittwoch: Nüchtern
  • Donnerstag: Microdosing
  • Freitag: Nüchtern
  • Samstag: Microdosing oder Minidosing
  • Sonntag: Nüchtern

Variante 2 („Sunday is Funday“)

  • Montag: Nüchtern
  • Dienstag: Microdosing
  • Mittwoch: Nüchtern
  • Donnerstag: Microdosing
  • Freitag: Nüchtern
  • Samstag: Nüchtern
  • Sonntag: Microdosing oder Minidosing (2x oder 3x Microdose)

Das wiederhole man vier Wochen am Stück, was in Summe zu acht Microdosing- und vier weiteren Micro- oder Minidosing-Tagen führt.

Ja, Du hast richtig gelesen: Der Psychedelika Club Microdosing-Fahrplan kombiniert Microdosing und Minidosing und ist daher eigentlich gar kein reiner Microdosing-Fahrplan – wenn man es ganz genau nimmt. Warum haben wir das so gestaltet? Wir sind überzeugt, dass, wenn Du Dich mit klarer Intention dazu entschieden hast, vier Wochen lang Deiner Innenwelt mehr Raum zu geben, die Wochenenden eine wunderbare Gelegenheit bieten, tiefer in Deinen Prozess einzutauchen. Oft hat man am Wochenende mehr Zeit als unter der Woche, aber wir empfehlen Dir nicht, rigoros jedes Wochenende Minidosing einzuplanen. Stattdessen legen wir den Fokus auf den Moment (aka dem Hier und Jetzt) und Deine Intuition. Deshalb laden wir Dich ein, jedes Wochenende aufs Neue in Dich hineinzuhorchen, um zu spüren, was Du gerade brauchst und was sich für Dich richtig anfühlt.

 

✨ Falls Du Dir genau damit noch schwer tust, Du das Gefühl hast, irgendwann den Zugang zu Deinen Gefühlen, Deinen Bedürfnissen und Deiner Intuition verloren zu haben, dann laden wir Dich herzlich ein: Auf eine Reise nach Hause, zurück zu Dir selbst. Am 20.01. geht es schon los! Gemeinsam starten wir mit unserem Microdosing-Online-Kurs, einer vierwöchigen Reise, die Microdosing mit heiß geliebten und ausgiebig getesteten Achstamkeitspraktiken unseres Teams verbindet – sodass Du das Beste aus Psychedelika und emotionaler Heilung erfahren kannst. Komm in den Microdosing Club!

 

Hier auch nochmal der Hinweis: Drei Microdosen können dazu führen, dass Du wirklich einen kleinen Mini-Trip erlebst, daher sollte dieser gut vorbereitet sein und mögliche Störfaktoren vorher beseitig. Falls Du fest Minidosing-Tage einplanst, lieber erstmal verdoppeln und gemächlich rantasten.

 

Jeden Tag Microdosen?

Falls Du Dich nun fragst, warum man nicht einfach jeden Tag Microdosing betreiben kann: Man entwickelt bei jedem Mal, bei dem man LSD konsumiert, sofort eine Toleranz (das Konzept der Toleranz dürfte Dir in Bezug auf Alkohol, Cannabis oder Medikamente, bei denen sie oft sogar erwünscht ist und man bei gewünschter Toleranz als „eingestellt“ bezeichnet wird, ein Begriff sein). Konsumierte (Konjunktiv II) man also zwei Tage in Folge dieselbe Dosis, würde man am zweiten Tag deutlich weniger bis gar nichts mehr spüren. Man müsste also die Dosis erhöhen (in Fachkreisen wird oftmals vom Faktor 1,75 berichtet), um ähnliche Effekte zu erreichen – oder eben eine Pause einlegen, was wir für die schlauere, weil vernünftigere Vorgehensweise halten. Daher beträgt die Pause nach Minidosing-Tagen beim LSD-Microdosing-Fahrplan nach Psychedelika Club auch mindestens zwei Tage (statt einem Tag nach Microdosing). That’s really all there is to it. Und ja, Du hast vorhin richtig gelesen, nach den vier Wochen empfiehlt sich dann auch wieder eine Pause einzulegen – um zu reflektieren und um zu integrieren, denn erst dann schöpfst Du das Potential von Psychedelika erst wirklich aus!

 

💡 Weiterführende Informationen: Informationen zu Zubereitung von Microdosing-Portionen, Einnahme von Microdosing-Substanzen und Timing von Microdosing gibt es in unserem ausführlicheren Microdosing-Anleitung, dem Microdosing 101

 

Outro

Microdosing bezeichnet die Einnahme von Psychedelika wie LSD in Mengen, die zu gering sind, um berauschende Wirkung zu entfalten. Dennoch berichten Nutzer:innen immer wieder davon dadurch bewusster, mehr im Einklang mit sich selber, kreativer und zufriedener zu sein. Die Kontraindikationen bei Microdosing, sowie Risiken und Nebenwirkungen von Psychedelika halten sich hierbei in Grenzen – unter anderem, weil die Dosis einfach so minimal ist. Damit Du Dich im Microdosing-Kosmos nun besser abgeholt fühlst, haben wir den Psychedelika Club Microdosing-Fahrplan ins Leben gerufen, der Dich Schritt für Schritt der Reise zu Dir selbst und nachhaltiger Veränderung begleitet.

 

🙏🏻 Feedback: Dir hat dieser Beitrag gefallen oder weitergeholfen? Du hast Lob, Kritik oder sonstiges Feedback dazu? Dann würden wir uns immens über eine E-Mail an mail@psychedelika.club oder eine Bewertung auf Google freuen.

 

Endnoten

*Es handelt sich bei allen mit Sternchen (*) markierten Links um sogenannte Affiliate-Links. Wenn Du auf einen solchen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, unterstützt Du den Psychedelika Club, indem uns vom betreffenden Anbieter eine kleine Provision ausbezahlt wird. Für Dich verändert sich der Preis dadurch nicht.

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Risikohinweise

Jeder Konsum von psychoaktiven Substanzen, egal ob legaler oder illegaler Art, birgt Risiken. Personen, die noch nicht volljährig sind oder bei denen eine psychische Erkrankung besteht bzw. ein Verdacht auf eine solche vorliegt, wird ausdrücklich vom Konsum von Psychedelika abgeraten.

Die hier geschilderten Erlebnisse sind subjektive Erfahrungsberichte. Sie erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und wollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema eine Bewusstseinskultur anregen. Hierzu gehört insbesondere auch die eingehende Beschäftigung mit weiteren Quellen (z. B. anderen Erfahrungsberichten und wissenschaftlichen Studien), den Risiken und der Rechtslage im eigenen Land. Die Darstellung auf diesem Blog erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, kann jedoch eine eigene kritische Auseinandersetzung mit dem Thema nicht ersetzen, sondern nur einen Beitrag dazu leisten, sich ein möglichst vollständiges Bild zu machen.

Unüberlegter und unbeaufsichtigter Konsum sowie Missbrauch zu bloßen Rauschzwecken ist gefährlich und entspricht nicht unserer Überzeugung. Wir positionieren uns als Bestandteil der Bewusstseinskultur und appellieren an die Eigenverantwortlichkeit aller Interessierten sowie daran, die landesspezifischen Gesetze über den Umgang mit psychoaktiven Substanzen (z. B. BtMG in Deutschland, BetmG in der Schweiz, SMG in Österreich) einzuhalten.

Wir nehmen explizit keinen Bezug auf Forschungschemikalien wie 1S-LSD, 1T-LSD oder 1D-LSD, da diese nicht für den menschlichen Konsum bestimmt sind.

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